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Willkommen auf dem Schloss wo Milch und Honig fließen.

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Unsere Aktivitäten

Wohnen und Arbeiten an einem Platz

Unser erklärtes Ziel ist es, vielfältige Beschäftigungsfelder am Wohnort zu schaffen, die im Einklang mit dem besonderen Ort stehen und die Gemeischaft ökonomisch unabhängig machen. Auf einigen Gebieten wird eine Selbstversorgung angestrebt, die im Sinne von Subsistenzwirtschaft auch nach Aussen wirken wird. Einige Aktivitäten sind bereits gut eingeführte Betriebe, andere sind in der Planungs- oder Entwicklungsphase.

Schloss - Catering

Salatbuffet
Kathrin Klemm
Tel.: 036450-44662
zertifizierter Bio-Betrieb (DE-ÖKO-066)

Waldkindergarten Grashüpfer

Spielende Kinder
Frank Bremme
Tel.: 036450-44156

Schloss-Imkerei

Bienenvölker auf der südlichen Obstwiese
Michael Grolm Dipl. - Ing. agr.
Tel.: 036450-446889

Integrative Tagesbetreuung

Schlossgarten am Morgen
Heike Krieg
Tel.: 0163-7919771

Gewaltfreie Kommunikation

gefhledeckblatt
Dipl.-Ing. Ulrike Lemke
Tel.: 05838-9914833

HATHA - YOGA

Fussspuren im Sand mit YOGA Schriftzug
Maya Heller
zert. Iyengar-Yoga-Lehrerin
Tel.: 036450-446890

Petitmonde

Petitmonde Schattentheater
Linda Trillhaase
Musik auf Stelzen,
Schattentheater, Walk Act
Tel.: 0178-2117713

Grünes Klassenzimmer

Obstwiese
Kathrin Klemm / Frank Bremme
Tel.: 036450-44156

Schlosskarschering

Fuhrpark - mehrere Carsharingfahrzeuge
Daniel Thorwarth
Tel.: 03628-6659223

Tonndorfer Schlossmilch

DSC 0167
Christiana Schuler
Tel.: 01603-789831

Wildholzwerkstatt

Kerzenständer
Frank Bremme
Tel.: 036450 44156

HAME | die Biomatte

Shiatsumatte
Harald Stiefel
Tel.: 036450 - 445694

The Fairytales

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Feuershow und Walkact
Sabine Schäfer
Tel.: 0173-8747527

Wildräume

Wildraeume
Michael Rietschel
Tel.. 036450-44663
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Schloss-Catering

Seit 2008 ist Schloss Tonndorf der Ausgangsort für einen vegetarischen Küchen- und Cateringservice mit regionalen Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau sowie Anbieter einer floristischen und kulturellen Umrahmung für Feste und Veranstaltungen bis zu 150 Personen. Der Radius unseres Wirkens umfasst ca. 30km und damit die Städte Weimar, Erfurt und Arnstadt sowie deren ländliche Umgebung. Für einzelne Veranstaltungen nehmen wir nach Absprache auch längere Wege in Kauf.

Schulspeisung Kräutersuppe Bankett Griechischer Salat

 

Unser Angebot

  • Kulinarische und kulturelle Betreuung von Wander-, Reise- und Kindergruppen sowie von Feiern, Veranstaltungen und Seminaren auf Schloss Tonndorf
  • Kulinarische und kulturelle Betreuung von privaten und dienstlichen Feiern, Empfängen, Seminaren, Tagungen und Kongressen in der Region
  • Lieferung von Mittagessen an Kindergärten, Schulen und andere Einrichtungen - nach Absprache auch an Privatpersonen
  • Ausrichtung von Koch- und Back-Workshops zu gesunder Ernährung, schonender Verarbeitung und der kulinarischen Vielfalt der Küche verschiedenster Kulturkreise

Kräutermörser

 

 

 

 

Waldkindergarten Grashüpfer

Eine Initiative des "für Schloss Tonndorf e.V."

Satzung des Waldkindergartens "Grashüpfer" auf Schloß Tonndorf
(inkl. Benutzungsgebühren § 5 der Satzung)

§ 1 Geltungsbereich

Die Geschäftsordnung gilt für den Waldkindergarten „Grashüpfer” auf Schloß Tonndorf.
Träger des Waldkindergartens ist der der Verein „Für Schloß Tonndorf e.V.”.

§ 2 Einrichtungsform

  1. Der Waldkindergarten ist eine Halbtageseinrichtung für Kinder im Alter von 3 Jahren bis zum Schuleintritt.
  2. Die Arbeit im Waldkindergarten „Grashüpfer” richtet sich nach den Grundsätzen der
    Waldpädagogik, insbesondere nach der Konzeption des Waldkindergartens „Grashüpfer”.
  3. Die Kinder werden in einer altersgemischten Gruppe von ca. 12-15 Kindern betreut.
  4. Die Waldkinder ab ca. 3 Jahren halten sich bei angemessenen Witterungsverhältnissen grundsätzlich in der Natur auf.

§ 3 Aufnahmekriterien

  1. Die Anmeldung von Kindern zur Betreuung im Waldkindergarten „Grashüpfer” hat schriftlich durch die Erziehungsberechtigten zu erfolgen.
  2. Die Anmeldung soll in der Regel mindestens 3 Monate vor gewünschtem Aufnahmetermin erfolgen. Kurzfristige Anmeldungen können nur im Rahmen der zur Verfügung stehenden freien Plätze berücksichtigt werden. Erheben mehrere Erziehungsberechtigte Anspruch auf einen bestimmten Platz im Waldkindergarten „Grashüpfer”, entscheidet die Kindergartenleitung nach sozialen und pädagogischen Kriterien über die Aufnahme.
  3. Die Aufnahme des Kindes erfolgt nach einem Gespräch und nach einer 14tägigen gebührenfreien Probephase. Eine ärztliche Bescheinigung über die Kindergartentauglichkeit des Kindes ist vorzulegen, falls das Kind zum ersten Mal eine Kindereinrichtung besucht.
  4. Mit der Anmeldung erkennen die Erziehungsberechtigten diese Satzung insbesondere den § 5 Benutzungsgebühren an.

§ 4 Öffnungszeiten, Vertretung der KindergärtnerInnen

  1. Die Öffnungszeiten sind auf werktags 08:00 Uhr bis 13:00 Uhr festgelegt und richten sich innerhalb dieses Rahmens nach dem Bedarf der Eltern.
  2. Der Waldkindergarten macht in den Sommerferien sowie über Weihnachten und Neujahr eine Pause von je 14 Tagen. Der genaue Zeitraum ist im Dezember des Vorjahres bekannt zu geben. Die Bedürfnisse der Eltern sind dabei ausreichend zu berücksichtigen.
  3. Jeden ersten Freitag im Monat trifft sich das gesamte PädagogInnenteam zu wichtigen teambildenden Maßnahmen, Weiterbildungsgesprächen und zu inhaltlichen Fragen pädagogischer Arbeit.
  4. Bei Krankheit der PädagogInnen ist eine kurzfristige Betreuung durch die Eltern möglich (max. 1 Woche), danach ist über Honorarkräfte ein angemessener Ersatz zu finden.

§ 5 Benutzungsgebühren

Für die Benutzung des Waldkindergartens „Grashüpfer” sind folgende Gebühren zu entrichten:

  1. Die Höhe des Elternbeitrags richtet sich nach der Anzahl der Kinder einer Familie, für die Anspruch auf Kindergeld besteht. Als Familie gelten Alleinerziehende sowie Ehepaare oder Personen, die in einer eheähnlichen Gemeinschaft gemäß § 20 SGB XII leben und ihre im selben Haushalt lebenden Kinder. Als Familien gelten auch Pflegefamilien.
  2. Für das 1. Kind sind 100,- €, für das 2. Kind 85,- € und für jedes weitere Kind 70,- € zu entrichten. Der Elternbeitrag ist als Monatsbeitrag bis zum 5. eines Monats zu zahlen. Er ist ebenfalls für die Dauer der offiziellen Schließungszeiten als auch bei Abwesenheit des Kindes zu zahlen.
  3. Bei Aufnahme eines Kindes bis zum 15. des Monats wird der volle Elternbeitrag für den jeweiligen Monat erhoben. Bei einer Aufnahme nach dem 15. des Monats ist die Hälfte der Gebühr für den Monat zu zahlen.
  4. Aufgrund ärztlich nachgewiesener Erkrankung eines Kindes von mehr als einem Monat, kann auf Antrag der Elternbeitrag zurückerstattet werden.
  5. Für die Mahlzeiten werden zusätzliche Entgelte erhoben.
  6. In Fällen außergewöhnlicher sozialer Härte kann der Waldkindergarten „Grashüpfer” auf Antrag Sonderregelungen treffen

§ 6 Pflichten des Waldkindergartens „Grashüpfer”

  1. Die Erziehungsberechtigten haben auf Anfrage und Wunsch immer Gelegenheit zu einer Aussprache.
  2. Die Eltern sind an den für die Erziehung und Bildung wichtigen Entscheidungen zu beteiligen und über gemeinsame Veranstaltungen (Basteltage, Elternabende etc.) in die Kindergartenarbeit mit einzubeziehen.

§ 7 Pflichten der Erziehungsberechtigten

  1. Die Erziehungsberechtigten übergeben die Kinder zu Beginn der Betreuungszeit dem pädagogischen Personal und holen sie nach Beendigung der Betreuungszeit bei diesem wieder ab. Die Aufsichtspflicht des Personals beginnt mit Übernahme der Kinder und endet mit der Übernahme der Kinder durch die Eltern oder abholberechtigte Personen.
  2. Die Erziehungsberechtigten des Kindes erklären schriftlich, wer außer ihnen zur Abholung des Kindes berechtigt ist.
  3. Die Erziehungsberechtigten melden ihr Kind bei Krankheit bis 8.00 Uhr ab und geben den ungefähren Zeitraum der Abwesenheit ihres Kindes bekannt.
  4. Nach Abwesenheit des Kindes melden die Erziehungsberechtigten dieses möglichst einen Tag vorher bis 13:00 Uhr zurück.
  5. Bei Verdacht oder Auftreten ansteckender Krankheiten beim Kind oder in der Wohngemeinschaft des Kindes sind die Erziehungsberechtigten zu unverzüglicher Mitteilung an den Waldkindergarten „Grashüpfer" verpflichtet. In diesen Fällen darf der Waldkindergarten „Grashüpfer" erst wieder besucht werden, wenn eine ärztliche Unbedenklichkeitsbescheinigung vorliegt.
  6. Die Verantwortung für eine witterungsgerechte Kleidung ihres Kindes / ihrer Kinder liegt bei den Erziehungsberechtigten. Die PädagogInnen sind berechtigt, bei nicht witterungsgerechter Kleidung, die Annahme eines Kindes aus Sicherheitsgründen zu verweigern.
  7. Eine Abmeldung des Mittagessens muss bis 7.45 Uhr des Fehltages erfolgt sein, ansonsten werden die vollen Kosten in Rechnung gestellt.
  8. Die Erziehungsberechtigten haben die Satzung und den § 5 Benutzungsgebühren einzuhalten und insbesondere die Gebühren regelmäßig und rechtzeitig zu entrichten.

§ 8 Abmeldung

  1. Der Austritt aus dem Waldkindergarten „Grashüpfer” erfolgt durch eine schriftliche Erklärung der Erziehungsberechtigten gegenüber der Kindergartenleitung. Der Austritt kann jeweils zum Ende eines Geschäftsjahres (31.8.) unter Einhaltung einer Frist von mindestens 4 Wochen erklärt werden. In besonderen Situation wie zum Beispiel Umzug/ Wegzug, Krankheit oder anderes, können Ausnahmen nach Absprache erfolgen.
  2. Werden die Bestimmungen der Geschäftsordnung nicht eingehalten oder ist das Kind aus persönlichen schwerwiegenden Problemen nicht in die Kindergartengruppe zu integrieren, so kann das Kind vom weiteren Besuch ausgeschlossen werden. Die Entscheidung hierüber trifft die Kindergartenleitung nachdem andere Lösungsversuche (z.B. Gesprächsangebote, Umstrukturierung des Betreuungsangebotes) gescheitert sind. Der Ausschluss gilt als Abmeldung.
  3. Werden die Gebühren dreimal nicht ordnungsgemäß gezahlt, so erlischt das Anrecht auf den bisher eingenommenen Platz.

§9 Inkrafttreten

Die Geschäftsordnung tritt ab dem 15.09.2010 in Kraft.

Waldkindergarten Grashüpfer

Eine Initiative des "für Schloss Tonndorf e.V."

Unser Haus hat viele Räume. Unser Haus ist wunderschön. Wände sind die guten Bäume, die im Kreise um uns stehn.

Kind versteckt sich hinter Hecke

Der Grundidee aller Waldkindergärten folgend -

der schönste Platz, seine Kindheit zu genießen, ist wohl die Natur

 - wollen wir Kindern eine naturnahe und ganzheitliche Entwicklung ermöglichen.

Der Wald als Raum "ohne Tür und Wände" bietet allen Kindern genügend Platz, sich frei zu bewegen, zum Lachen, Weinen, Tanzen, Träumen, zum "Kindsein". Die Kinder erleben sich eingebunden in die Natur und in wechselseitiger Abhängigkeit ohne Zeitdruck und Einengung. Das unmittelbare Erleben von Natur, des Wetter- und Jahreszeitenwechsels, von eigenen Erfahrungen mit allen Sinnen, anstelle von "Projektionen aus zweiter Hand" geben Selbstwertgefühl und Stabilität. Dies ist die Basis, um konstruktiv und kreativ an der Gesellschaft teilzunehmen.
Die Lebenssituation vieler Kinder im Alter von 3-6 ist geprägt von Reizüberflutung, Bewegungsmangel, funktionsbestimmten Spielzeug und gelenkten Freizeitangeboten.

Unser Waldkindergarten hat sich die Aufgabe gestellt, im Sinne der Waldpädagogik und des Situationsansatzes den gesellschaftlichen Auftrag von Erziehung, Bildung und Betreuung der uns anvertrauten Kinder zu erfüllen.
Uns sind besonders die Bewahrung und Förderung der eigenen Identität des Kindes, sowie ein sich gegenseitig unterstützendes Miteinander wichtig. Das bedeutet, wir nehmen die Kinder in ihrer Persönlichkeit an und ermöglichen ihnen gleichzeitig die Auseinandersetzung mit sich selbst und der Umwelt sowie den sich daraus ergebenden Erfahrungen. Wir verstehen uns als Teil der Natur und möchten, dass Kinder durch ihre Erlebnisse im Wald und das hautnahe Erfahren von Wachstum und Prozessen im Naturkreislauf eine innere Stabilität entwickeln und sich als wertvollen Teil des Ganzen wahrnehmen.
Ein weiteres Ziel ist es, die Kinder beim Hineinwachsen in unsere Gesellschaft zu unterstützen. Wir möchten ihnen Orientierung geben, sie zur bewussten Gestaltung ihres eigenen Lebens und zum aktiven Mittun in unserer Lebenswelt motivieren.
Handlungsleitend sind zudem die Hilfe zum Selbertun und die Einsicht, dass Scheitern ein legitimer Weg und Mittel zur Erkenntnis, Grenzfindung und Weiterentwicklung ist. Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist für uns grundlegend und spiegelt sich in den gemeinsamen Entscheidungen, Aktionen und der tagtäglichen Kommunikation wieder.
In unserer Arbeit orientieren wir uns an den ethischen Grundwerten entsprechend der Natur- und Umweltpädagogik. Diese erschließen sich aus dem Grundsatz:

Achtsamkeit im Umgang mit allem Leben, Achtsamkeit im Umgang mit Kommunikation, Wahrhaftigkeit in Reden und Handeln, Achtsamkeit im Umgang mit Eigentum, Achtsamkeit im Umgang mit Grenzen, Achtsamkeit im Miteinander der Geschlechter, Maßhalten bei Ressourcen und Konsum.

Der Weg ist das Ziel

Kinder spielen im Wald Kinder wollen sich bewegen. Alles Lebendige ist in Bewegung. Kinder lernen durch Bewegung und haben Spaß daran. Die Förderung im psychomotorischen Bereich durch die Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten im Natur- und Waldkindergarten begünstigt die Entwicklung der Sprachfähigkeit und des Denkvermögens. Kinder haben Freude am Laufen, Springen, Klettern, Hüpfen. Sie lernen dabei ihren Körper, ihr Gleichgewicht, ihre Empfindungen und ihre Grenzen kennen. Draußen in der Natur sind die Impulse, sich koordiniert bewegen zu wollen groß. Umgefallene Baumstämme laden ein zum Klettern und Balancieren, Büsche zum Verstecken, Hänge zum Robben, Tiere zum Nachahmen etc. Der vielfältige Bewegungswechsel fördert den Körper zu mehr Ausdauer und Kraft und schult die Geschicklichkeit. Durch den genügend natürlichen Raum bauen sich Aggressionen und Stress erst gar nicht auf.

Je mehr Möglichkeiten Kinder zum Bewegen haben, desto größer ist ihr Lernvermögen und desto ausgeglichener ihre Psyche.

Für Kinder ist die sinnliche Wahrnehmung aber ein weiterer Schlüssel zur Eroberung ihrer Umwelt. Sie ist die Wurzel jeder Erfahrung, durch die sie die Welt jeweils für sich wieder neu aufbauen und verstehen können. Sie brauchen sinnlich wahrnehmbare Welterfahrungen, Gelegenheiten zum Staunen, Suchen, Zweifeln, Ausprobieren und Erleben. In der kindlichen Entwicklung sind die Faktoren Wahrnehmung und Bewegung eng miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Erst durch sie werden Handlungen möglich, entstehen Denkprozesse und entwickelt sich Intelligenz. So wie die äußere Beweglichkeit Gelenkigkeit und kraftvolle Muskeln fordert und fördert, so gilt dies im übertragenen Sinne auch für die Voraussetzungen der inneren Beweglichkeit - der Phantasie. Sowohl Phantasie als auch Kreativität sind in unserer modernen Gesellschaft zwar gern verwendete Schlagwörter, jedoch werden diese menschlichen Daseins-Ebenen in unserem Alltagseinerlei eher unterdrückt. Sie öffnen uns aber Zugänge zu uns selbst und zur Welt um uns herum. Wer phantasievoll und kreativ ist, wird auch mit neuen, unbekannten Lebenssituationen zurechtkommen und in seinem Inneren Halt finden

Selbstvertrauen

Kinder mit verbundenen Augen am Seil Das Kind lernt vorwiegend über das eigene - ständige Tun. Es lernt seine eigenen Möglichkeiten und Grenzen einzuschätzen und Situationen umsichtig zu bewältigen oder zu meiden. So entwickelt es spielerisch ein ausgeprägtes Selbstvertrauen. „Fallen lernt man nur durch fallen“

Sozial

Das Sein im Draußen und die Möglichkeit des freien Spiels mindert das Aggressionsverhalten, die Weite und Grenzenlosigkeit verringert sozialen Stress, die Kinder sind ausgeglichener und können sich als eine Gruppe Gleichgesinnter fühlen. Waldkindergartenkinder lernen, die Natur und ihre Lebewesen zu achten, dadurch lernen sie auch, ihre Mitmenschen zu achten und für sie Verantwortung zu übernehmen.

Da die Gruppe klein und überschaubar ist, lassen sich soziale Fähigkeiten wie sich in andere einfühlen, Frustration aushalten, sich durchsetzen besonders gut üben. Im Wald treffen die Kinder auf Hindernisse, die zu überwinden mit kleinen Wagnissen verbunden sind. Eigene Fähigkeiten können in zunehmendem Maße eingeschätzt werden und die Sicherheit wächst, sich ohne Angst in der Natur bewegen zu können. Für jedes einzelne Kind bedeutet dies eine Stärkung seiner Persönlichkeit, ein Zugewinn an Sicherheit und Verantwortung.
Die Persönlichkeit und Fähigkeiten jedes einzelnen Kindes sind in vielen Situationen sehr gefragt und jeder Einzelne erfüllt mit seiner Begabung eine wichtige Funktion. Da helfen die Großen den Kleinen, z.B. beim Überqueren eines Baches oder beim Besteigen eines Hügels, beim Trösten eines Kindes. Die Gruppe nimmt Rücksicht auf Ängstliche oder Schwächere. Konflikte können in der Gruppe gemeinsam und konstruktiv gelöst werden.
Hilfsbereitschaft und der Austausch im Gespräch werden selbstverständlich, da die Kinder aufeinander angewiesen sind. Jedes Kind braucht die Sicherheit, dass es sich auf seinen Freund verlassen kann. Dadurch festigt sich das Gruppenerleben. Sie lernen selbst Spielregeln zu entwerfen und untereinander abzustimmen. Es entstehen Geborgenheit, Gemeinschaft, Verantwortung und Rücksichtnahme. Die Kinder lernen Verantwortung für sich in der Gemeinschaft zu übernehmen.

Kinder auf der Wiese mit Fingerfarben Die Kinder entwickeln die Fähigkeit, sowohl innerlich als auch äußerlich Aufgaben zu erkennen und zu befolgen. Denn erst einmal lernt das Kind sich selbst liebevoll kennen und schätzen, bevor es auch seine Umgebung liebevoll kennen- und schätzen lernt.

  • einander zu helfen
  • Rücksicht zu nehmen, Verständnis zu haben
  • eigene Interessen zu entwickeln und gegenüber Anderen zu vertreten
  • Geduld zu entwickeln
  • einander zuhören zu können
  • das ‚gesprochene Wort’ achten zu lernen
  • die eigene Rolle innerhalb der Gruppe zu finden und zu erfahren
  • voneinander zu lernen, füreinander da zu sein und sich gegenseitig zu helfen
  • Lösungswege für Konflikte gewaltfrei zu finden
  • eigene Grenzen kennen zu lernen und lernen diese zu akzeptieren.

Spiel und Kreativität

In den ersten fünf Lebensjahren werden die wichtigsten motorischen Fertigkeiten erlernt. Das Spiel hat als Urbedürfnis einen sehr hohen Stellenwert in der Entwicklung des Menschen. Spiel bedeutet Lebensaneignung. Kinder, die viel und ausgiebig spielen, werden in ihrer Aufmerksamkeit, Konzentrationsfähigkeit, Wahrnehmungs- und Beobachtungsfähigkeit, Belastbarkeit, Sprechfertigkeit und Intelligenz gefördert.

Spielen ist die ursprüngliche Lebensenergie jedes Lebewesens und damit eine Grundvoraussetzung für Lernen und Leben. Jedes Kind kommt mit diesem natürlichen Bedürfnis auf die Welt. Durch seine Neugierde und Lust lernt es in jedem Augenblick und entwickelt sich.

In der Tierwelt spielen z.B. nicht nur die Kleinen sondern auch die Großen.

Bei den Walen und Delfinen findet Spielen aus purer Freude am Leben statt. Sie entwickeln dabei eine sehr fein vernetzte Sozialstruktur.

Ohne vorgefertigtes Spielzeug sind die Kinder gefordert, über ihre Ideen miteinander zu reden und zu tun. Sie erkennen, dass sie durch Aktivität und Kreativität in der Lage sind, das Spiel, das Leben zu gestalten und zu verändern. Dies ist ein wichtiger Beitrag zur Ich-Werdung des Kindes.

Im Natur- und Waldkindergarten spielen die Kinder mit Naturmaterialien, d.h. sie kommen mit Lebendigem Material in Berührung, das vergänglich und veränderbar ist. Phantasie, Spieltrieb und Kreativität können auf natürliche Art und Weise gelebt und frei entfaltet werden. Der Stock wird heute zur Angel und morgen zum Zauberstab, Tannenzapfen stellen Figuren dar, wir bauen gemeinsam ein Iglu, aus Herbstblättern basteln wir eine Kette etc.

Die Kinder hören Insekten auf einer Sommerwiese, beobachten Käfer und Ameisen bei ihrem emsigen Tun, befühlen ein Erdloch, ahmen Vogelgesang nach, beobachten den Wald in den verschiedenen Jahreszeiten und wir erzählen uns Geschichten. Die Kinder sind ständig auf Entdeckungsreise und nehmen die täglichen Veränderungen wahr. Durch die leicht zu bearbeitenden Naturmaterialien entwickeln sie ein gesundes Gefühl für ihre eigenen Fertigkeiten.
Gerade in der heutigen Zeit, die durch Reizüberflutung, durch Medien und Konsumzwang gezeichnet ist, ist das Leben, Spielen und Lernen in der Natur für Körper, Geist und Seele jedes Kindes lebens - not - wendig

Körperbewusstsein

Kinder laufen durch hohes Gras Das Kind entdeckt sich und die Welt durch Bewegung. Dadurch entwickelt es sein Körper-Bewusstsein.

In der Natur geht es über Steine, Wurzeln und Zweige - da müssen Augen schauen und Hände und Füße reagieren.

Ein Dreijähriges springt nicht ein-, sondern zwanzig mal vom Baumstamm auf den Boden. Jeder Hügel fordert zum Ersteigen und hinunterrennen auf, jeder Baum zum Klettern und Balancieren, jeder Graben zum darüber Springen usw.. Der ideale Bewegungsraum ist die Natur. Es ist ein Auf und Ab, ein Hin und Her, bei dem der aufrechte Gang, die Körpererfahrung, das Gleichgewicht, die Sinne, die Grob- und Feinmotorik des Kindes geschult, gelernt und gefestigt werden. Gleichzeitig wird durch die Bewegung in unebenem Gelände die unterschiedliche Bewegung der beiden Gehirnhälften gefördert. Sie lässt bestehende Gehirnbahnen erst aktiv werden und schafft so die notwendige Vorraussetzung für das spätere Lernen.

Die körperlichen Entwicklungsstörungen, z. B. Haltungsschäden, Übergewicht, schwaches Herz - Kreislauf - System, muskuläre Schwächen und Koordinationsstörungen bei Bewegungsabläufen und vor allem mangelnder Gleichgewichtssinn nehmen bei Kindern rapide zu. Diese Störungen und die ansteigende Zahl an Unfällen sind auf den Bewegungsmangel, den die Kinder heutzutage im erschreckenden Ausmaß haben, zurückzuführen.

Die Anhäufung von übermäßigem Konsumangebot, z. B. Plastikspielzeug, Computerspiele, Fernsehen etc., führen zu Kreativitätslosigkeit und Frustration. Diese Entfremdung vom natürlichen Leben führt zu zunehmenden psychischen und körperlichen Erkrankungen unserer Kinder. Gerade deshalb ist es uns ein wichtiges Anliegen, in den Kindern die Liebe zur Natur über gefühlsmäßige und sinnliche Erfahrungen zu fördern. Das Erleben ihres Körpers in der Natur wirkt ganzheitlich auf Seele, Geist und Körper.

Der Aufenthalt im Freien zu jeder Jahreszeit stärkt das Immunsystem. Durch das tägliche Erleben der Jahreszeiten passt sich der Organismus allmählich den Witterungsbedingungen an. Die Kinder werden weniger anfällig gegenüber Hitze, Kälte, Wind und Nässe.

Sinneswahrnehmung

In der Natur wird die Sinneswahrnehmung durch ihre unerschöpflichen Eindrücke geschult und fördert dadurch die Wahrnehmungsfähigkeit und Intelligenz.

Sehen:
- Die bunten Herbstblätter, die grauen Wolken - Regenhimmel

Hören:
- Die Stille der Natur lässt die Kinder wieder horchen und lauschen
Die raschelnden Blätter, die Vogelstimmen, der prasselnde Regenguss, der Wind in den Bäumen...

Kind schaut durch Zweige

Riechen:
- der moosige Waldboden, die Blumen auf der Wiese, der harzige Ast...

Schmecken:
- Ein nasses Blatt, die süßen Walderdbeeren, der leicht bittere Löwenzahn. Das Schmecken darf nur mit der nötigen Sorgfalt erfolgen

Fühlen:
- Die haarige Raupe, der raue Tannenzapfen, die feinen Blüten-Blätter, die stacheligen Sträucher, die gefurchte Baumrinde, das weiche Moos, der glatte Stein, der glitschige Lehm.

Gleichgewicht:
- Ein unebener und verschiedenartiger Boden stellt hohe Anforderungen an den Gleichgewichtssinn der Kinder. Das anfängliche Stolpern über Hindernisse verändert sich durch die ständigen Herausforderungen im Freien. Mit immer mehr Selbstverständlichkeit bewältigen die Kinder die Unebenheiten des Wald-, Feld- und Wiesenbodens.

Orientierung:
- Die Kinder lernen sich zu orientieren und finden sich nach einer Weile in "ihrer Umgebung" mit deren örtlichen Besonderheiten gut zurecht.

Die Anregungen in der Natur haben im Gegensatz zu künstlich arrangierten Erfahrungen eine besondere Qualität. Das Kind hört oder sieht nicht nur etwas, es spürt und erlebt unmittelbar.

Die Jahreszeiten in ihrem Wechsel und die Schönheit der Natur werden hautnah und bewusst wahrgenommen. Sonne, Wind, Regen und Schnee zu spüren, weckt die Lebendigkeit und fordert die Kinder heraus, darauf zu reagieren. Unerwartete, herausfordernde Situationen fördern Flexibilität und Mut.

Ökologisches Bewusstsein

Die Achtung vor der Natur und das Sich -Begreifen als Teil des Ganzen vermittelt Gefühle der Geborgenheit, Vertrautheit und Verantwortung.

Durch das Leben und Beobachten in der Natur erhalten die Kinder ein sehr umfangreiches Wissen. Sie lernen, wie sich die Knospe eines Kirschbaumes zur Blüte und Frucht entwickelt. Sie lernen den Lebensraum und das Aussehen der Waldtiere und Insekten kennen. Pflanzen werden benannt, bestaunt und verarbeitet, z.B. die Brennnessel, die brennt und gleichzeitig als Tee genutzt werden kann.

Die Kinder lernen die Veränderungen durch die Jahreszeiten im Wald, an den Tieren, Bäumen und Pflanzen kennen.

Auch werden die Kinder mit Baumkrankheiten, mit dem Aussterben bedrohter Tiere und Pflanzen und mit herumliegendem Müll im Wald konfrontiert. Durch das unmittelbare Erleben und das Auseinandersetzen mit den Ereignissen erwächst ein ökologisches Bewusstsein, das wir in der heutigen Zeit dringend brauchen.

[Kinder werden auf der Wiese unterwiesen]Kinder bemerken oft von sich aus kleinste Veränderungen und fragen nach; manchmal erst Wochen, nachdem sie den Vorgang beobachtet haben. Warum ist der Frühling bunt, duftend, laut, voller Bewegung, der Winter hingegen still, starr und arm an Farben und Gerüchen? Wo sind die Vögel, Insekten und andere Tiere im Winter? Von wem stammen die Spuren im Schnee? Warum verändert sich der Bach nach dem Regenguss? Wer hat das Blatt angefressen? Wohin führt die Ameisenstraße?

Sprachentwicklung - Wahrnehmung

Im Waldkindergarten lernen die Kinder, über ihre Sinne zu begreifen, die Wahrnehmung zu schulen und somit dem Erlebten sprachlich Ausdruck zu geben, das Sich - Mitteilen in die Gruppe ermöglicht den Kindern, ihre Gefühle kennenzulernen und mitzuteilen. Ein gegenseitiges Verstehen kann wachsen. Durch das Sammeln von Bucheckern und Eicheln, das Ordnen von unterschiedlichen Blumenarten, das Messen von verschieden langen Stöcken und das Schätzen des Alters eines Baumes wird die Wahrnehmung geschult.

Durch das Erzählen von Geschichten und Märchen, das Hören und Merken von Gedichten, das Singen von Liedern und durch Finger- und Rollenspiele wird die Merk- und Sprachfähigkeit der drei- bis sechsjährigen Kinder gefördert.

Die Kinder lernen, sich zu konzentrieren. Sie beobachten eine Ameise, sie untersuchen Tierspuren, hantieren und gestalten mit Naturmaterialien.

Stille - Meditation

Stille und Ruhe sind in der heutigen Zeit ungewohnt und deshalb von unschätzbarem Wert. Die Möglichkeit, ohne störende Reize von Außen genau hinzuhören und ohne Eile zu beobachten, schafft Raum für Gelassenheit und Ruhe, fördert das Wohlbefinden und die innere Ausgeglichenheit, sowie die Konzentrationsfähigkeit.

Kinder sind von Natur aus meditativ. Sie sind noch mit allem in Verbindung. Kinder sprechen mit Tieren und Steinen. Sie erleben sich verbunden mit allem, was sie umgibt. Kinder fühlen, bevor sie mehr und mehr lernen, den Verstand zu gebrauchen. Das Leben aus dem Herzen wird in der heutigen Zeit immer früher verdrängt durch die Eile, die ungefilterten Außenreize und durch die Vorstellungen von Autoritätspersonen ( "Ich möchte, dass du so bist, wie ich mir das vorstelle!").

Die Atmosphäre und Umgebung des Natur- und Waldkindergartens lädt die Kinder dazu ein, in Ruhe und Gelassenheit den Vormittag zu verbringen. Sie hören raschelndes Herbstlaub, beobachten eine Biene, die Blütenstaub sammelt, verweilen auf einer Blumenwiese, gestalten Naturbilder etc..

Meditative Erfahrungen sorgen für das Wohlbefinden und das innere Gleichgewicht, das die Lebensfreude und das Selbstbewusstsein stärkt. Das sind die besten Voraussetzungen für die Entwicklung der Intelligenz.

Sinn für Schönheit und Einzigartigkeit

Wo kann der Sinn für Ästhetik einfacher und unmittelbarer vermittelt werden als in der Natur?
Der Waldboden - feucht und moosbedeckt.
Die einzigartig gewachsenen Bäume.
Die Vielfalt der Vögel, Schmetterlinge und Pflanzen.
Die schillernden Tautropfen.
Das Wunderwerk einer Spinne in ihrem Netz.
Gewitterwolken.
Die tanzenden Schneeflocken.

Diese ganzheitlichen Erfahrungen ermöglichen nicht nur die Aneignung von Wissen in der Natur, sondern es entsteht eine emotionale Verbindung mit ihr und ein tiefes Verständnis für das Leben und die Vergänglichkeit.

Rhythmik - musischer Bereich

Alle Naturbegebenheiten unterliegen einer natürlichen Ordnung:

Der Tag und die Nacht.
Der Sonnenauf- und -untergang.

Der Wechsel der vier Jahreszeiten: Das Erwachen im Frühling, das Reifen im Sommer, das Ernten im Herbst, das Zurückziehen im Winter.

Alles folgt einem natürlichen Rhythmus, den die Kinder miterleben und erfahren, wenn sie regelmäßig in der Natur sind. Kinder ahmen Vogelgeräusche nach, sie bauen sich Musikinstrumente aus Stöcken und Steinen oder Zapfen und spielen das Regenprasseln nach. Oder sie hüpfen wie die scheuen Rehe und rennen wie die Feldhasen - das alles ist Rhythmus.

Kinder Singen im Wald Durch selbstkomponierte Liedertexte verleihen sie ihrem Erleben in der Natur musikalischen Ausdruck.

Schulfähigkeit - Schulreife

Die Hauptaufgabe der vorschulischen Einrichtungen besteht darin, die Entwicklung des Kindes zu einem eigenverantwortlichen, liebevollen und gemeinschaftsfähigen Wesen zu fördern. Der Natur- und Waldkindergarten bietet günstige Voraussetzungen zum Erwerb von Basis-Kompetenzen, die die Schulfähigkeit positiv beeinflussen. Hier werden alle Bereiche (senso-motorische, kognitive, soziale, ästhetische, kreative und persönliche) pädagogisch gefördert.
Unsere Pädagogik richtet sich nach dem neuen Bildungsplan.

Durch Sammeln, Ordnen, Messen, Schätzen wird eine differenzierte Wahrnehmung, Merk-und Sprachfähigkeit trainiert. Die Stille im Wald abseits der Reizüberflutung fördert 'ein Innehalten', so dass die ganze Konzentration der Kinder auf ihr Tun gerichtet werden kann, sei es den Schwertransport einer Ameise zu beobachten, Bucheckern oder Eicheln zu sammeln, Tierspuren zu untersuchen, das Alter eines Baumes zu schätzen oder einer Geschichte zu lauschen.

Im Spiel wird so Neugierde und Entdeckungsfreude geweckt. Dabei ist es wichtig, die Kinder zum genauen Beobachten und Fragen anzuregen. Diese neugierige, fragende Grundhaltung nimmt das Kind mit in die Schule und ins spätere Leben.
Durch projektbezogenes Arbeiten möchten wir den Kindern im Vorschulbereich auch Themen wie Kinderrechte, Kinderschutz, Sexualität näher bringen sowie Thematiken der Kinder aufnehmen und umsetzen.

Integration

Lächelndes Kind mit geschlossenen Augen Die Integration von Kindern mit körperlichen oder geistigen Behinderungen ist eine anzustrebende

Bereicherung für die Gruppe. Ihre Aufnahme ist erwünscht, wenn ihren besonderen Bedürfnissen Rechnung getragen werden kann.

Projektarbeit

Wir möchten durch Projekte den Kindern das Leben außerhalb des Waldes näher bringen, aber auch thematisch arbeiten z.B.

Erkunden der Gemeinde Kranichfeld ( Bäcker, Imker, Tischlerei, Feuerwehr …)

Theaterbesuche
Instrumente herstellen
Filzen
Kinderyoga …

Unser Anliegen ist es, mit den Kindern zusammen Ideen zu sammeln, die Umsetzbarkeit zu prüfen und auszuwählen.

Extreme Witterungsverhältnisse:

Als Aufenthaltsmöglichkeit bei extremen Witterungverhältnissen steht dem Waldkindergarten ein beheizbarer Bauwagen zur Verfügung, weiterhin gibt es einen Pavillon. Wenn witterungsbedingt der Aufenthalt im Wald zur Gefährdung führt, steht ein Raum im Schloß Tonndorf zur Verfügung.

Toilette:

Müssen die Kinder während des Aufenthaltes im Wald ihr Geschäft machen, wird dieses vergraben, bei der Jurte gibt es eine Komposttoilette, die täglich geleert wird.

Hygiene:

Vor dem Essen werden die Hände gründlich gewaschen, in mitgeführten täglich erneuerten Wasserflaschen.

Versorgung:

Ihr Frühstück bringen die Kinder von zu Hause mit. Das bio-vegetarische Mittagessen wird vom Schloss-Catering Tonndorf jeden Tag frisch zu uns gebracht.

Gruppengröße:

Die Gruppengröße soll 12 bis max. 15 Kinder betragen.

Öffnungszeit:

Die Öffnungszeit ist ganzjährig, mit Ausnahme gesetzlicher Feiertage sowie einer 2wöchigen Sommer- und Weihnachtspause.

Der Tagesablauf:


Zwischen 8.30-9.00 Uhr ist Ankommen

Morgenkreis

Platz auswählen und hinlaufen

Frühstück

Freies Spiel

11:30 Mittagessen

ggf. Mittagsruhe

Abschiedskreis

13:30-14:00 Abholen

 

Eine Veränderung des Ablaufes ergibt sich an Projekt- Ausflugstagen.

 

 

Für uns ist der Kindergarten ein Ort, wo Kinder und Erwachsene gemeinsam leben und voneinander lernen.

Da der Waldkindergarten eine Elterninitiative ist, wird auch der Elternarbeit ein besonderer Stellenwert zugemessen. Ohne Elternarbeit ist unser gemeinsames Ziel nicht zu erreichen. So werden inhaltliche und pädagogische Ziele von den Eltern in Zusammenarbeit mit den Erzieherinnen weiterentwickelt und realisiert. Die Mitarbeit bei außergewöhnlichen Aktivitäten wie Festen, Ausflügen oder Projekten, aber auch bei alltäglichen Dingen ist fester Bestandteil des Konzeptes.

Gespräche mit den Erzieherinnen wird es im Rahmen regelmäßig stattfindender Elternabende sowie in Einzelgesprächen nach Absprache geben.

Die Gespräche mit den Eltern sollen ein offenes, vertrauensvolles, ehrliches Verhältnis zueinander darstellen.

Träger des Waldkindergartens ist der ”Verein Für Schloß Tonndorf e.V.”

 

 

 

Waldkindergarten Grashüpfer

 

 

Eine Initiative des "für Schloss Tonndorf e.V."

Unser Haus hat viele Räume. Unser Haus ist wunderschön. Wände sind die guten Bäume, die im Kreise um uns stehn.

Unser Waldkindergarten ist für Kinder ab 3 Jahren, die Lust auf Entdecken, freies Spiel und ein liebevolles Miteinander haben.

In unserer Gruppe haben 15 Kinder Platz.
Es sind noch Plätze frei.

[Kinder mit Fingerfarbe im Wald] [spielende Kinder im Wald]

EIN JEGLICHES TUN BRAUCHT EINEN SINN

 

Individuelle Tagesbetreung

für Menschen mit psychischer Erkrankung und seelischer Behinderung

auf Schloss Tonndorf

Integrative Tagesbetreuung
 
Integrative Tagesbetreuung

Iyengar Yoga Kurse

Yoga Übung

Schloss Tonndorf

Montag: 18.00 - 19.30 und 20.00 - 21.30 Uhr

Der Unterricht findet im Seminar- und Meditationsraum der Lebensgemeinschaft Schloss Tonndorf statt. Der lichte Raum, der freie Blick über die Höhenzüge Richtung Thüringer Wald und die Atmosphäre am Schloss unterstützen die Kraft des Yoga und beleben Körper und Geist.

Weimar

Mittwoch: 18.00 - 19.30 Uhr

Zentrum für ganzheitliche Lebensberatung und Yoga
Windischenstr. 4/6
99423 Weimar

 

Freitag: 9.30 - 11.00 Uhr

Yoga in Weimar
Jakobstrasse 2a
99423 Weimar

Preise

10x90 min 120 Euro

Krankenkassenzuzahlung möglich!

Alle benötigten Materialien sind vorhanden. Zum Üben bitte bequeme Sportbekleidung mitbringen.

Der Körper ist der Bogen, das Asana der Pfeil und die Seele die Zielscheibe. Dein Körper ist das Kind der Seele, du musst dein Kind ernähren und erziehen.
Body is the bow, asana the arrow and soul the target. Your body is the child of the soul, you must nourish and train your child.

B.K.S. Iyengar

Die uns als Hatha-Yoga bekannten Körperhaltungen und Atemtechniken wurden vor vielen hundert Jahren in Indien von Yoga-Meistern entwickelt und erforscht. Der mittlerweile 95jährige B.K.S. Iyengar hat diese Forschungsarbeit fortgesetzt und mit den Erungeschaften der Moderne in Einklang gebracht.

Hatha-Yoga nach B.K.S. Iyengar betont die Entwicklung von Kraft, Ausdauer und korrekter Körperausrichtung in Zusammenspiel mit Flexibilität und Balance. Durch sinnvoll aufgebaute Übungsfolgen werden Konzentration, Aufmerksamkeit und Gelassenheit geschult, Körper und Geist in Harmonie zueinander gebracht.

Durch regelmäßiges Üben spürt der Übende steigende emotionale Spannkraft.

Durch die Verwendung von Hilfsmitteln wird auf die individuellen Bedürfnisse der SchülerInnen eingegangen, so dass bisher unentdeckte Körperregionen wahrgenommen und die Muskulatur gedehnt und gekräftigt werden kann.

Man kann den Wert des Yoga nicht in Worte fassen, sondern man muss ihn selbst erfahren.

B.K.S. Iyengar

Yoga citta vrtti nirodhah

Sutra 2 des Patanjali
Yoga ist jener innere Zustand, in dem die seelisch geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen.
Urwaldbaum

Obstbaum auf MagerrasenEine Initiative des "für Schloss Tonndorf e.V."

Das Angebot des Grünen Klassenzimmers wird derzeit neu strukturiert und dann entsprechend diese Webseite angepasst.

Deshalb bitten wir Sie zu entschuldigen, dass weitergehende und verbindliche Informationen erst demnächst hier zu finden sein werden.

Für Nachfragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung
Mit freundlichem Gruß

Frank Bremme
Tel. 036450-44156

Fuhrpark - Dacia Bus Swift Kangoo Corolla Wir teilen einige unserer Fahrzeuge und haben einen richtigen Carsharing-Verein gegründet. Derzeit haben wir sieben Fahrzeuge für unterschiedliche Zwecke in Betrieb.

  • Zwei Hyundai i10 (neu silber & alt rot)
  • eine Suzuki Swift Limousine
  • einen Opel-Astra-Kombi
  • einen neuen Dacia Logan 7 Sitzer mit Gas Antrieb (LPG)
  • einen Renault Kangoo mit Allradantrieb, Anhängerkupplung und Dachgepäckträger
  • einen Fiat Ducato Erdgas (CNG) Kleinbus mit 9 Sitzplätzen für den Schulbetrieb

Wenn Sie unserem Verein beitreten, oder einem anderen Carsharingverband der Mitglied im BCS ist angehören können Sie diese Fahrzeuge im normalen Carsharing-verfahren nutzen.

Die Fahrzeuge stehen bei uns auf dem Schlossgelände, die Buchung erfolgt über die aushängende Liste oder halt per Telefon oder mit ausreichendem Zeitvorlauf per E-mail. Die Rechnung wird nach Möglichkeit per E-Mail zugestellt, und wir erbitten eine Einzugsermächtigung.

An allen Aral, BP und im Routex-Verband verbundenen Tankstellen kann mit einer Tankkarte bargeldlos getankt werden, ansonsten werden Auslagen gegen Quittung bei der Abrechnung gutgeschrieben.

Die Fahrzeuge sind Vollkasko versichert mit einer Selbstbeteiligung von 350€.

C ist für den neuen Hyundai und den Dacia mit einem Betrag von 2,30€ pro Fahrt und den Kilometerkosten, und nur für diejenigen, die keine Einlage bei uns eingezahlt haben.
Tagestarif - Mit einem festen Tagessatz für jedes Fahrzeug und reinen Verbrauchskosten, wobei immer ganze Tage gerechnet werden.
Eine Einstiegsgebühr erheben wir nicht, zurückzahlbare Einlagen sind willkommen und ermäßigen ab 300€ die Fahrtkosten für den Hyundai und den Dacia.
Fahrten über mehrere Tage bedürfen unbedingt einer Absprache mit anderen Nutzern, die vielleicht noch nicht gebucht haben.

 

Tarife vom 01.04.2012

FahrzeugTarif ATarif BTarif CTagestarif
  mit 2,30 €/Fahrt mit 15 €/monat mit 2,50 €/Fahrt  
  km km km Tag km
Hyundai I10 alt 0,34 € 0,28 €   11,30 € 0,16 €
Swift 0,34 € 0,28 €   9,80 € 0,15 €
Hyundai I10 neu 0,34 € 0,28 € 0,37 € 12,40 € 0,16 €
Corolla 0,39 € 0,33 €   11,60 € 0,16 €
Astra 0,39 € 0,33 €   11,90 € 0,17 €
Dacia 0,39 € 0,33 € 0,42 € 17,70 € 0,15 €
Bus 0,44 € 0,38 €   17,70 € 0,17 €
Kangoo 0,44 € 0,38 €   16,20 € 0,26 €

Verfügbarkeit der Fahrzeuge:

Der Fahrzeuge sind meist mit kurzer Vorlaufzeit von drei Tagen, aber selten spontan zu buchen obwohl ein Versuch immer lohnt.

Der Bus ist während der Schulzeit Vormittags bis 16h im Einsatz. Er kann Abends, an den Wochenenden und in den Ferien gebucht werden. In Absprache mit der Freien Schule Erfurt auch während der Schulzeit in Erfurt.

Beitrittsmodalitäten:
Sie lesen sich unsere Satzung durch, und wenn Sie diese teilen können, dann treten Sie mit uns in Kontakt, und senden uns das ausgefüllte Beitrittsformular zu - und dann kann es los gehen.

Kurzzeitmitgliedschaften mit dem Tarif A sind unbürokratisch möglich und enden automatisch nach 3 Monaten.

Kontakt:
Schlosskarschering Teilauto-Tonndorf e.V.
Schloss 156
99438 Tonndorf
tel.: 03628-6659223

Mitglied im Bundesverband CarSharing e.V

1. Vorsitzender: Daniel Thorwarth unter selbiger Adresse

Petitmonde im neuen Fenster öffnen

visitenkarte frank
Wildholzmöbel & zauberhafte Kleinigkeiten
Frank Bremme
tel.: 036450 44156

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